Sport fürs "gute" Fett

Das "schlechte" LDL-Cholesterin lässt Arterien verkalken, während das "gute" HDL-Cholesterin der Verkalkung entgegen wirkt.

Daher sollte man nicht nur auf niedrige LDL-Werte (bei Diabetes möglichst unter 100 mg/dl), sondern auch auf hohe HDL-Werte (ideal: über 45 mg/dl) achten.

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass regelmäßiger Sport dabei hilft, den HDL-Wert zu verbessern: Wer mindestens zwei Stunden pro Woche trainiert und dabei rund 900 Kilokalorien verbraucht, hebt seinen HDL-Wert um durchschnittlich 2,5 mg/dl. Dadurch sinkt das Herzinfarktrisiko um bis zu acht Prozent. Wenige lange Trainingseinheiten sind dabei offenbar sinnvoller als häufige kurze Anstrengungen. Medikamentös lässt sich das HDL-Cholesterin mit rezeptpflichtigen Niacin- oder Fibrat-Präparaten erhöhen.

Quelle: Diabetiker Ratgeber / GesundheitPro




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