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Laut einer finnischen Studie begünstigen Lebenskrisen das metabolische Syndrom
Das metabolische Syndrom – wegen des damit verbundenen hohen Gesundheitsrisikos auch "tödliches Quartett" genannt – wird heute als der entscheidende Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten angesehen. Dahinter verbirgt sich das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie eine Insulinresistenz. Das Gefährliche: Jede Erkrankungen für sich stellt schon ein Risiko für Gefäßerkrankungen dar. Treten diese Erkrankungen jedoch in Kombination auf, verstärken sie sich.
Welchen Einfluss Lebenskrisen auf das metabolische Syndrom haben, analysierten nun finnische Forscher in einer Studie mit 3407 Probanden im Alter von 18 bis 78 Jahren. Die Wissenschaftler untersuchten die Studienteilnehmer und befragten sie zu 15 kritischen Lebensereignissen aus den Bereichen Finanzen, Arbeitsplatz, Wohnen, Gesundheit und soziale Beziehungen.
Das Ergebnis: 21 Prozent der Probanden hatten ein metabolisches Syndrom. Die Krankheitsrate der Studienteilnehmer war deutlich erhöht bei mindestens einem kritischen Ereignis aus dem Bereich Finanzen oder mindestens drei Ereignissen aus den anderen Bereichen.
Demzufolge seien Strategien, um emotionale Belastungen besser zu verarbeiten, eine sinnvolle Ergänzung zur Diabetesprävention, so eine Kommentar deutscher Experten zur Studie.
Quelle: Diabetes Care
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