Grillen "light" schmeckt auch: Figurbewusste Genießer rösten Hähnchenbrust statt Schweinebauch und Gemüse statt fetter Bratwurst. Tipps und Rezepte für kalorienbewusstes Grillen finden Sie hier:

Was gibt es Schöneres als an einem lauen Sommerabend in geselliger Runde knusprige Leckereien vom Grill zu genießen? Das mit der Schönheit hat sich jedoch schnell erledigt, wenn man traditionelles Grillgut näher betrachtet: Typische Grillwürstchen glänzen mit etwa 30 Prozent Fett, mit Speck umhüllt sogar mit mehr. Fettdurchwachsener Schweinebauch enthält etwa genauso viel Fett. Marmorierte Nackensteaks oder Rib-Eye-Steaks schlagen ebenfalls zu Buche. Dazu gibt es meist mayo-lastigen Kartoffel- oder Nudelsalat und einige Bierchen. Gesund ist so ein „klassischer“ Grillabend wahrlich nicht: zu viel Fett, zu viele Kalorien, zu viel Alkohol, zu wenig Wertvolles.

Fitmacher statt Dickmacher
Leckereien vom Grill müssen keine Kalorienbomben sein. Wer richtig wählt und bereit ist, Neues zu probieren, wird mit mehr Gesundheit, mehr Genuss und weniger Kalorien belohnt. Kalorien können Sie bereits bei der Fleischauswahl sparen: Hähnchen- und Putenfleisch oder magere Stücke vom Rind, Schwein und Lamm sind auch ohne Fettmarmorierung und dicke Krusten ideal für den Rost. Verringern Sie lieber die Fleischmenge zugunsten der Qualität. Möchten Sie nicht auf Bratwürstchen verzichten, achten Sie beim Einkaufen auf den Fettgehalt (Etikett prüfen!). Bei loser Ware fragen Sie Ihren Metzger. Fettreduzierte Putenwürstchen enthalten deutlich weniger Kalorien als traditionelle Schweinsbratwürstchen.

Quelle: Ärzte Zeitung




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